Frühling

Heute war so ein Tag, da konnte man schon ahnen in welche Richtung das Jahr sich bewegt. Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten und im elterlichen Garten knirschte sich allerlei Grünzeug fast hörbar durch die Erde. Für mich ist das jedes Mal ein Erlebnis, von einem Beet zum anderen zu gehen und zu schauen, was schon wächst und was nicht. Die Primeln stehen zum Beispiel schon in voller Pracht, der Bärlauch streckt sich langsam der Sonne entgegen und die Rose zeigt Knospen.

Nicht alles aber wächst so wie es soll. Der Löwenzahn hat sich seit dem Herbst doch zahlreich verbreitet. Vorletztes Jahr hatte der Giersch sich wie eine Plage vermehr, im letzten Jahr waren es die Scheinerdbeeren . Dieses Jahr wollte die Minze sich in dem Rennen um die Weltherrschaft offenbar einen Vorsprung erarbeiten.

Jetzt habe ich nicht so den grünsten aller Daumen, aber meine Eltern sind nicht mehr so furchtbar jung und gesund und ein Garten macht viel Arbeit. Also versuche ich, wenn die Kinder eh im Garten spielen, nach Möglichkeit auch ein bisschen zu werkeln. Heute also: Unkraut jäten. Drei große Eimer voll kamen schon zusammen, obwohl auch die unerwünschten Pflanzen gerade erst angefangen haben zu wachsen.

Der Vormarsch der Minze, die sich ungelogen über gut 5 Meter im Beet verteilt hatte, ist jedenfalls fürs Erste gestoppt. Sollte die Stadt von einer Frühlingshustenwelle ereilt werden, kann leider nur die Hälfte der Bevölkerung mit Tee versorgt werden.

 

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