11/2016

Heute war Waschtag. Das ist genau das wonach es klingt: Ich, bzw. unsere Waschmaschine, wäscht die gesamte Wäsche der Familie in einem Rutsch hintereinander weg.

Wäsche ist so eine Aufgabe im Haushalt, die ich hasse. Die Wäsche zur Waschmaschine bringen ist nicht das Problem. Aber das Aufhängen und noch viel schlimmer: das Falten. Wäschefalten ist derzeit meine absolute Anti-Lieblingshaushaltstätigkeit, einfach weil es scheinbar nie ein Ende nimmt. Und fang mir jetzt keiner mit Bügeln an. Das tue ich nur im absoluten Notfall. Hier fallen bis zu sieben Maschinen Wäsche pro Woche an. Da wird nix gebügelt. Nix.

Dieser ewige abendliche Kreislauf aus Wäsche anstellen, aufhängen, eine andere abhängen und falten ging mir unfassbar auf den Senkel. Oft genug war ich auch zu faul, um alles zum Wäscheboden zu schleppen. Und so wanderte in manchen Wochen die komplette Wäsche von der Waschmaschine direkt in Trockner. Bis eine Freundin im Gespräch das Konzept “Waschtag“ in die Runde warf. Zuerst dachte ich, das klappt nie im Leben, aber mit ein bisschen durchdenken funktioniert es gut.(Ausgenommen davon ist natürlich Pipikotzkakawäsche, die umgehend gewaschen werden muss.)

Auf dem Dachboden ist Platz, um gut 3 Ladungen Wäsche zu hängen. Meine Waschmaschine fasst 5 Kilo. Der Trockner kann je nach Programm bis zu 8 Kilo bewältigen. So sortiere ich am Abend vorher die Wäsche durch und sortiere, was von welcher Fuhre gehängt wird. So läuft der Trockner meist einmal mit einer großen Ladung Handtücher und Unterwäsche und ein- oder zweimal mit einer kleineren, in der sich Textilien mit Mischgewebe befinden.

Heute habe ich nur einmal den Trockner bemühen müssen, weil erstaunlicherweise in dieser Woche nur vier Maschinen Wäsche angefallen sind. (Wohooo! Kleine Freuden im Hausfrauenalltag)vVielleicht sind das die ersten Vorboten der wunderbaren Phase zwischen “Die Kleinkinder brauchen mehrere Outfits am Tag, weil sie ständig schmutzig sind“ und “Die Teenagerkinder wechseln ständig die sauberen Outfits und schmeißen alles auf den Boden, bis es wirklich dreckig ist“*? Ich lasse mich überraschen. Fürs erste freue ich mich mal, dass mein Verhältnis zur Schmutzwäsche sich leicht entspannt hat.

Fazit: Waschtag ftw!

 

*natürlich Stilmittel der Übertreibung. Sollten meine Kinder sich solch blödsinnigen Faulheiten einfallen lassen, dürfen sie gerne von Stund an im Adamskostüm herumlaufen.

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