04/2016 – WMDEDGT

Was WMDEDGT ist, wie es funktioniert usw. erfahrt ihr hier.

Meine Fresse, war das ein voller Tag. Es ging morgens um sieben los. Da brummte der Wecker schon eine halbe stunde vor sich hin, ohne dass ihn jemand wahrgenommen hätte. Ich springe also aus dem Bett, mache mich und das Frühstück parat, dirgiere zwei sehr verschlafene Kinder aus dem Bett, in die Kleidung, an den Esstisch und schließlich zum Waschbecken. Zwischendurch einen Kaffee geschlürft und dann alle in Jacken und Schuhe verfrachten: Abmarsch zum Kindergarten.

In der Zwischenzeit klingelt der Dachdecker, der – Auskunft gestern – „schon mal was für den Fensterbauer an der Terasse vorbereitet“. Vor der Türe treffen wir auch den Fensterbauer. Herr Zeitlos ist zuhause und darf die Handwerkerhorde koordinieren.

Um Viertel nach acht gebe ich die Kinder im Kindergarten ab. Es herrscht Neujahrsleere, gerade mal zwei andere Kinder sind in der Gruppe. Huch? Egal, die Kinder freuen sich aufs Spielen und verabschieden mich freudig.

Zuhause eine Überraschung: Das „etwas Vorbereiten“ des Dachdeckers heißt konkret, er reißt die gesamte Terasse ab, Fliesen runter, Beton runter, Geländer weg. Den ganzen Tag Krach und Dreck ohne Ende. Und weil der Fensterbauer dort Fenster und Türe austauscht fliegt der ganze Schmutz in die Wohnung, die zwischendurch versucht arktische Temperaturen zu erreichen. Ich lenke mich mit Hosennähen und Wäschewaschen von dem Chaos ab.

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Das Kinderzimmer bekommt auch ein neues Fenster. Als es eingebaut ist, entdecken wir rund um den Rahmen Schimmel unter der Tapete. Also runter damit und mit Chlorbleiche alles abwaschen.  Herr Zeitlos besorgt Farbe und Nervenpommes. Zwischendurch kommt der Hausverwalter vorbei und erzählt, wie alle Vermieter dieser Welt, irgendwas von falschem Lüften usw.

Gegen halb zwei sind dieFensterbauer fertig. Die nächsten Stunden verbringe ich mit putzen, putzen, putzen. Allein das Kinderzimmer muss ich viermal wischen, um dem Betonstaub Herr zu werden.

Ich telefonieren mit meinen Eltern: wir wollen morgen spontan das Kinderzimmer umräumen und brauchen Hilfe. Danach die Kinder baden, Abendbrot machen, Sandmännchen gucken, Zähne putzen, Geschichte vorlesen, Liedchen singen. Soweit alles wie jeden Tag.

Leider bin ich so müde, dass ich an He-Mans Bett einschlafe. Ich rappele mich nach acht Uhr auf, lege mich in die Wanne und gewine endlich mal eine Partie Wordfeud. Als ich mich abtrocknet, weint He-Man. Offenbar hat ihn der fiese Infekt, den erst ich, dann MiniMi, dann der Mann hatte, erwischt. Er röchelt verschleimt und hat Halsweh. Weil er vor Schmerzen nicht schlafen kann, gebe ich ihm Paracetamol und wir kuscheln vor dem Bett. Jetzt schläft er, erzählt aber im Fiebertraum vor sich hin. Die Spuckschüssel steht parat – wir hatten nämlich auch alle Übelkeit bei diesem Infekt. Zeit, selbst ins Bett zu gehen: ich hoffe, noch etwas zu schlafen, bevor die Schüssel gebraucht wird.

 

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