Zeitreisen für Normalbürger

Heute morgen war alles anders als sonst. Im Lidl gab es Schneezeug für Kinder, wir wohnen fast neben der Filiale, also: Viertel vor acht aus dem Haus und in die Schlange der wartenden Eltern und Großeltern einreihen. Das hieß auch ein verkürztes Morgenprogramm um mich (und He-Man) parat zu machen und nebenbei das bockige MiniMi anzutreiben, äh, motivieren, weil sie gerne mit wollte, aber bitte ohne sich Kleidung, Schuhe oder ähnliches anziehen zu müssen.

Da wir im Laden nichts passendes (zu klein, zu groß, gefällt nicht, usw.) finden konnten, wackelten wir um 20 nach acht nach Hause. Schnell noch Butterbrot, Hustensaft und Zahnpasta in die Kinder füllen. Alle in Schuhe, Jacke, Rucksäcke treiben und raus aus dem Haus.

8:48h fiel die Kindergarten-Türe hinter mir zu und ich stieg wieder zu Herrn Zeitlos ins Auto. So wie fast jeden Morgen fuhren wir auch heute um diese Uhrzeit zu seinem Büro. An irgendeiner Stelle hatte das Gehetze geendet und der normale Tagesablauf wieder eingesetzt. In mir regte sich kurz der Impuls zu rufen: “Die Zeitlinie ist wieder hergestellt!“ Vielleicht sollte ich heute mal kein Doctor Who gucken.

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