Glücklicherweise keine Marktlücke

Das Praktische an größer werdenden Kindern ist ja, finde ich, dass sie immer mehr auch alleine können. Und wenn sie zu zweit sind können sie sich prima gegenseitig helfen. Zum Beispiel beim Waschen in der Badewanne. Da werde ich eigentlich nur noch zur Ist-auch-wirklich-alles-sauber-Kontrolle und Haareausspülen benötigt.

Kürzlich haben sich die beiden im Supermarkt Kinderseifen ausgesucht: Das MiniMi eine Katze (mit Rosenduft) und He-Man ein Löwe (Verbene, Zitrone oder so). Damit waschen sie sich gegenseitig hingebungsvoll, bis jeder eine zentimeterdicke Seifenschicht auf dem Rücken kleben hat.

Beim Waschen redet das MiniMi auf ihren kleinen Bruder ein. Da er meist noch den großen Schweiger gibt, textet sie ihn den lieben langen Tag in Grund und Boden. Es ist herrlich zuzuhören. Heute erzählte sie ihm immer „Ich wasche dich noch ein bisschen, ja? Ich mache dich richtig schön nach Katze riechen. Machst du mich auch gleich nach Katze riechen? Oder lieber nach Löwe riechen? Nein, lieber nach Katze. Dann riechen wir beide ganz dolle nach Katze.“

Und ich saß daneben am Klo und war ganz glücklich, dass die Seife nicht wirklich nach ihrer Form roch. Wäre wahrscheinlich auch kein Verkaufsschlager, selbst dann nicht wenn man es vielleicht mit „savon au parfum chat humide“ verschleiert. Örks.

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