Ruhe vor dem Sturm

Heute in einer Woche flitze ich vermutlich hektisch durch die neue Wohnung und packe Kisten aus, während der Küchenmonteur meine Küche zusammenschustert.

Im Moment sitze ich allerdings neben He-Man und halte Händchen damit er einschläft. Danach habe ich hoffentlich anderthalb oder zwei Stunden zur Verfügung, in denen ich schon mal weiter packen kann. Am meisten ist da noch im Kinderzimmer zu tun, in dass ich aber wegen schlafendem Kind nicht rein komme. Kleidung, Lebensmittel und Geschirr heut schon einzuräumen macht auch nicht viel Sinn.

Ansonsten muss ich noch Arbeitsplatten für die Küche besorgen und die neue Wohnung putzen. Leider ist meine Mutter krank geworden, so dass ich im Moment Vormittags auf eins, Nachmittags auf zwei Kinder aufpassen muss – die bei dem derzeitigen Wetter natürlich am liebsten auf dem Spielplatz wären.

In die neue Wohnung mitnehmen geht nicht wirklich. Alles steht noch voller Werkzeug, Steckdosen und Fenster sind bislang ungesichert. Terasse und Garten gehen auch nicht ohne Aufsicht. Morgen Nachmittag nimmt die <3-Freundin die Kinder, dann werde ich mich in einen Putzteufel verwandeln müssen, der in zwei Stunden möglichst alle Renovierungsspuren beseitigt.

Am Wochenende ist leider auch noch Tag der offenen Türe im Kindergarten. Da werden wir selbstverständlich hingehen und auch mithelfen.* Zeit dafür haben wir eigentlich nicht, aber irgendwo werden wir sie wohl finden.

Bis dahin versuche ich hier das Schiff auf Kurs zu halten und den Alltag halbwegs Alltag sein zu lassen für die Kinder. Am Horizont türmen sich die Wolken. Mal sehen, ob wir dem Sturm gut umsegeln können, oder ob wir mitten durch müssen.

*(Notsofunnyfact: Außer mir hatte sich bis gestern ein einziges Eltern zum helfen eingetragen und auch der Kuchenlieferplan wies noch große Lücken auf. Die Erzieherin an der Tür musste alle Eltern heute morgen darauf ansprechen. Ich wüsste gerne, welche Ausreden sie zu hören bekam. Ich verwette meinen Hinten, dass am Samstag so gut wie alle erscheinen und den lieben Gott nen guten Mann sein lassen, während die immer gleichen die Arbeit machen)

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