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“Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ fragt Frau Brüllen jeden 5. eines Monats. Und heute antworte ich mal.

Gegen sieben Uhr wird das MiniMi, bereits fiebrig, wach. Mit Wasserflasche und Caillou kann ich sie dazu bewegen, noch etwas liegen zu bleiben. 20 Minuten später erwacht He-Man und wir müssen alle umgehend auf Osternestsuche gehen. Anschließend mache ich Frühstück, das aber keinen Anklang findet. He-Man hat schon ein Ü-Ei verspeist und ist satt. Das kranke MiniMi hat keinen Hunger.

Ich werfe die Kinder und mich in Klamotten, packe unsere sieben Sachen (inklusive Fiebermittel, Roller, Bobby Car und Trallala) und wir fahren zu meinen Eltern. Als wir dort ankommen wirkt beim MiniMi das Ibuprofen. So essen die Kinder dem Opa das Frühstücksbrot weg und jagen dann im Garten Osterkörbe. Ich schaue mit einer Tasse Kaffee zu, wie sie mit Spielzeugrasenmäher und Handkarren umeinander rennen, und plausche in der Sonne mit meiner Tante.

Dann bringe ich He-Man ins Bett, gucke mit dem MiniMi Sendung mit der Maus und kuschele mich mit ihr aufs Sofa. Das Fieber steigt wieder. Sie zittert sich in meinen Armen in einen ganz kurzen Schlaf aus dem sie glühend aufwacht. Ich gebe ihr eine halbe Dosis Ibuprofen, weil sie so unmöglich die nächsten vier Stunden verbringen soll.

Den Besuch beim Chinesen sagen wir ab; mein Vater und Herr Zeitlos holen stattdessen das Essen dort. Pünktlich zu ihrer Rückkehr ist das Fieber gesunken und so kann die ganze Familie zusammen essen. Ich spiele mit den Kindern, bis bei beiden die Laune sinkt. Wir raffen fix unsere Sachen wieder zusammen. Bis wir zu viert im Auto sitzen, sind die Kinder vollkommen aufgelöst und ich muss mich auf der Rückbank zwischen die Kindersitze quetschen.  Noch bevor wir die Autobahn erreichen schlafen sie ein.

Zuhause essen wir ein Mini-Abendessen aus Himbeeren und Reiswaffeln. Ich bringe das zitternde und weinende MiniMi ins Bett – in meines, weil sie das unbedingt will – und singe sie in den Schlaf. He-Man wartet schon bettfertig auf mich. Nach zwei Stunden neben ihm (während er krampfhaft die Augen offen hält und mit Stofftieren und Puppen im Bett spielt), lasse ich ihn allein und gehe die Küche aufräumen. Dreimal setze ich ihn wieder in sein Bett, bevor der Schlaf ihn endlich hinfort trägt. Meine Kraft reicht nur noch mich im Schlafanzug mit Chips aufs Sofa zu werfen. Es läuft StarTrek und das MUSS ich gucken. Das Chaos wartet morgen immer noch.

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