Sauber arbeiten am Tapeziertisch

Nach zwei Tagen als Malerazubine habe ich schon so einiges gelernt, was ich als nur halbbelichtete Heimhandwerkerin vorher nicht wusste. Angeleitet vom Profi wird nämlich eines klar: schnell UND sauber gilt es zu arbeiten – fuddeln ist nicht erlaubt! So gibt es zum Beispiel ein paar einfache Kniffe, mit denen man die Tapeten eingekleistert bekommt, ganz ohne den Tisch dabei zu versauen. Und das geht so:

Den Stapel mit den zugeschnittenen Bahnen legt der Kleisterbeauftragte oben rechts bündig an die Tischkanten. Die einzukleisternde obere Bahn zieht er sich dann runter, ein, zwei Millimeter über die untere Kante hinaus. Nun kann die Tapete fröhlich eingekleistert werden: Rechts und unten ist nach der Kante einfach Luft, oben liegt die nächste Tapetenbahn darunter. An der linken Kante darf der Kleisterer einen Zentimeter unbekleistert lassen, da dies das untere Ende der Bahn sein wird. Und voila: Der schöne Tapeziertisch ist sauber geblieben.

So ein trockener, unklebriger Tisch hat den Vorteil, dass man sich nicht die Vorderseiten der anderen Bahnen einschmoddert aus Versehen. Noch dazu kann der kleine Kleisterazubi mal ein Päuschen (aka Rücken wieder gerade biegen und kurz Luftholen) einlegen, ohne dass die Tapete auf den Kleisterresten festbappt.

Zu guter letzt noch ein Tipp vom Profi: die Kleisterquaste nicht an diesem kleinen Häkchen am Stiel nach jeder Bahn an den Eimer friemeln. Einfach einen zweiten, leeren Eimer daneben stellen und die unbenötigte Bürste fröhlich hineinplumsen lassen.

Isch habe fertig.

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