Mamisonntag

10:30h…früher hätte ich mich zu dieser Uhrzeit gerade aus dem Bett geschält, ganz langsam.

Heute sitze ich mit der ganzen Familie im Auto, auf dem Weg zu Freunden, drei Stunden Turbomuttialltagsstress schon hinter mir.

Um 7:30h stehe ich mit zwei sehr wachen Kindern auf, nachdem sie sich einfach nicht länger im Bett festkuscheln lassen wollen. Beide wickeln und anziehen. Das MiniMi hat schon ein Musikbuch aus dem Regal gezogen und dudelt uns ein Kinderlied nach dem anderen um die Ohren.

Anschließend spielen wir kurz und machen dann Frühstück. Den Papa befehligt das MiniMi laut rufend aus dem Bett, als die Kinder schon die ersten Brötchen auf dem Teller haben. 

Als alle satt sind, verzieht sich der Mann ins Bad. Ich packe Ersatzklamotten, Windeln, Essen und Spielzeug für die Kinder ein, räume die Küche auf, fülle Champions fürs spätere Grillen und setze noch einen Topf mit Kartoffeln und Mais auf – nicht ohne zig mal zu den Kindern rennen: He-Man purzelt ständig hin oder haut sich Spielzeug vor den Kopf, das MiniMi versucht die Zahnpastatube leer zu essen. Beide müssen an irgendeinem Punkt dieses Morgens auch aus vollen Windeln befreit werden. 

Zwischendurch springe ich drei Minuten unter die Dusche und putze mir die Zähne, während die Spülung einwirkt. Währenddessen entertaint der Mann den müden und deshalb grantigen He-Man. Wir streiten noch ein Ründchen, ob es okay ist, das MiniMi anzublaffen, weil es dem kleinen Bruder ihren vollen Wasserbecher überlässt, der ihn natürlich prompt über sich ausleert.

Noch schnell die Maiskolben und Kartoffeln in Alufolie wickeln, das Grillzeug in Beutel werfen, und die Kinder anziehen, während der Mann das Auto holt.

Er bringt einen Teil des Gepäcks und das MiniMi ins Auto. Ich werfe einen letzten Blick ins Chaos – alle Elektrogeräte aus? – und folge mit He-Man im Sling, der vollen So.oder.So und drei Müllbeuteln in der Hand.

Müll in die Tonne, Baby ins Auto – ganz wichtig: nicht umgekehrt! Und nochmal zurück ins Haus: Buggyregenverdeck aus dem Keller holen und die vergessene Wasserflasche von MiniMi oben holen. 

Mit nassen Haaren und ungeschminkt, aber zumindest sitze ich im Auto und habe hoffentlich alles Wichtige dabei.

 

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