Da ist der (Möbel-)Wurm drin

Ich schrieb ja hier schon mal kurz von der immer noch nicht aufgebauten Wickelkommode. Die wirklich lange Geschichte dahinter, hatte ich noch gar nicht erzählt, oder?

Eigentlich fehlten dem guten Stück nur ein paar Schrauben. Als das Zimmer im Dezember geliefert wurde, konnte die Kommode deshalb nicht aufgebaut werden. Sie landete als Berg von Holzplatten und Kartons in der Kinderzimmerecke. Nach zig E-Mails an das Möbelhaus, einem kurzen Telefonat mit dem wirklich hilfsbereiten Hersteller und dann einem persönlichen Besuch im Service-Center des Möbelhauses kann ich zumindest vermelden, dass die bislang fehlenden Schrauben jetzt hier liegen. Und das liegt nicht an der Kompetenz des Möbelhauses…

Dafür durften wir diese Woche einen weiteren Knüller entdecken: Zu den Kinderzimmer-Möbeln gehört ja auch ein Bett, dass wir gerne als Beistellbett verwenden wollten. Das Bettchen steht nun seit Anfang Dezember im Schlafzimmer. Die Monteure hatten es erstmal normal tutti-kompletti aufgebaut, da wir noch keine Umbauseite hatten, mit der das kleine Bett ans große Bett gepackt werden kann. Dass sie dabei die Rückwand geschrottet hatten, wussten wir und hatten wir reklamiert – wegen der Umbauseite brauchen wir die eh eigentlich erstmal nicht. In der Zwischenzeit haben wir die entsprechende Umbauseite hier und wollten Sie einbauen. Überraschung: Die Monteure haben beim Zusammenbauen mit dem Akku-Schrauber alle Schraubenköpfe kaputt gemacht, so dass sich weder die aktuellen Seiten aus-, noch die neue Seite einbauen lässt.

Morgen möchte das Möbelhaus einen Termin zum Aufbau der Kommode machen. Dabei muss dann also gleich auch das Bett generalüberholt werden. Und wenn schon mal jemand da ist, darf auch gleich der Schrank (bei dem auch noch eine verzogene Türe getauscht werden muss) kontrolliert werden – nicht, dass die Schrauben da auch alle hinüber sind.

Ich fasse mal zusammen:
Drei Möbelstücke, Anfang Oktober bestellt, Anfang Dezember unvollständig geliefert und mangelhaft aufgebaut. Jetzt, Ende Januar, sieht es endlich so aus, als könnten zumindest halbwegs mal alle Möbel langsam an ihren endgültigen Platz (Sofern nicht an der Kommode selbst noch irgendetwas kaputt ist). Wann die wirklich defekten Teile getauscht werden, steht noch in den Sternen.

Bislang hatte ich immer preiswerte Möbel zum Selberaufbauen. Das Kinderzimmer – sponsored by Opa – sollten die ersten wirklich sehr hochwertigen Möbel sein, die inklusive Lieferung und Montage erworben wurden. Was das wirklich gebracht hat, steht ja oben.

(Wer einen Tipp braucht, welches Möbelhaus ich im Ruhrgebiet nicht weiterempfehlen würde, kann sich ja mal melden…)

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3 Gedanken zu “Da ist der (Möbel-)Wurm drin

  1. Ach du schei*e!!!Na bei sowas würd ich ja direkt an die Decke gehen und die vom Möbelhaus so was von zusammenscheißen das dennen die Ohren abfallen!Ich wünsch dir mal viel Glück das der nächte Monteur nicht so blöd ist und ihr gleich alle Teile beisammen habt!!

  2. Meine E-Mails wurden auch von mal zu mal unfreundlicher. Erst recht, als ich merkte, dass es nicht am Hersteller liegt, sondern dass der Kundenservice nicht in die Pötte kommt. Ich schreibe gleich mal ein Update.

  3. Pingback: Da ist der (Möbel-)Wurm drin – Update- | frauzeitlos

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