Pechsträhne, Teil 2

Es war wohl noch nicht genug:
Heute morgen erstmal ins Krankenhaus wegen vermehrten Ausfluss – klären, dass mit der Fruchtblase alles okay ist. (Alles prima, deswegen bin ich wieder nach Hause gegangen – auch wenn ich zur Beobachtung hätte bleiben sollen*).
Dann heute Mittag ein Nickerchen gemacht und von einem merkwürdigen Geräusch aus der Küche aufgewacht: Platsch, Wisch, Platsch, Wisch… Der Siphon unter Spüle war abgesprungen, während die Waschmaschine gerade abpumpte. Der Mann saß mitten im Chaos und versuchte den Wassermassen Herr zu werden. Jetzt hocken wir hier mit dem Inhalt des Küchenschranks im Wohnzimmer verteilt, keiner funktionierenden Spüle aber dafür mit einer Waschmaschine voll triefnasser Wäsche. Und weils so schön ist, hält der neue Siphon auch nicht dicht.
Nur zur Info, Murphy: Es reicht. Ich kann nicht mehr.

*Ganz, ganz großes Lob an die liebe Hebammenschülerin und die sehr nette und gründliche Ärztin, die trotz stressiger Schicht beide sehr viel Verständnis für eine hysterische Erstschwangere hatten.

So hab ich’s gern

Erst anderthalb Stunden im Wartezimmer hocken (gaaaanz tolle Mittagspause), um dann gesagt zu bekommen, dass die geplante Untersuchung nicht gemacht wird, weil zu viel los ist in der Praxis. Highlight-Satz der Ärztin: „Ich weiß gar nicht, wer Ihnen den Termin gegeben hat.“ Da fällt mir außer hysterischem Kichern auch nix mehr ein.