Es wird…

… ein Junge. Sagt mein Papa – und der muss es wissen. Er hat eine angeblich unschlagbare Methode das herauszufinden. Seit mehr als 40 Jahren hat er bei allen schwangeren Frauen in der Verwandschaft einen Test gemacht und immer richtig gelegen, welches Geschlecht das Kind hat – eine unfassbare Erfolgsquote.
Ich verrate jetzt nicht, was genau er macht, denn ein Blick in Google hat mir gezeigt, dass dieses tradierte „Familiengeheimnis“ noch nicht im World Wide Web bekannt ist. Es ist nichts esoterisches wie Pendeln: Die werdenen Mütter müssen eine ganz alltägliche Bewegung machen und er sagt dann, ob es ein Mädchen oder Junge wird.
Gestern waren wir bei meinen Eltern im Garten und meine Mutter hat die ganze Zeit genervt, dass er noch den Test machen muss. Sie hatte mich schon zwei mal bei der gefragten Bewegung beobachtet und war fest davon überzeugt, dass es ein Mädchen wird. Kurz bevor wir gehen wollten, haben wir dann den Test gemacht, aber diesmal hatte ich mich wohl anders bewegt: Meine Mutter war richtig enttäuscht, dass ihre Prognose nicht bestätigt wurde: Wo sie doch zweimal gesehen hat wie ich… Mein Vater sagte gar nichts. Als meine Mutter vor der Türe immer noch haderte, brummte er nur: „Das wird ein Junge und er hat rote Haare.“

Jetzt bin ich mal gespannt. Zumindest den ersten Teil seiner Prognose können wir ja eventuell vor der Geburt im Ultraschall klären. Und ich werde mal meine Hebamme fragen, ob sie diesen ominösen Test auch kennt.

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