Schoggi und Spenden

Schokolade ist lecker und Spenden ist schön. Um so mehr, wenn man beides einfach mal kurz im Handumdrehen bekommt. Da schaue ich heute morgen so beim Streifzug durch die Bloglandschaft bei Frau Mutti vorbei und entdecke den Beitrag zur Aktion für Japan von mySwissChocholate: Wunschschokolade für die ersten fünf Kommentatoren. Da es noch keine Kommentare gab, konnte ich nicht wiederstehen. Und siehe da: Ich war heute ein Glückskind.

Also, nochmal genau zu der Aktion: Frau…äh…Mutti hat mir über die Aktion einen Gutschein für eine Schokolade von mySwissChocolate geschenkt. Ich darf dafür wiederum zehn Gutscheine an andere Blogs verschenken. Gleichzeitig spendet mySwissChocolate für jeden verschenkten Gutschein 2 Schweizer Franken an die Glückskette.

Zwischenfazit: Sehr, sehr effektive PR für mySwissChocolate, Sehr, sehr viele glückliche Blogger mit Aussicht auf leckere Schokolade, ein sich ständig füllendes Spendenkonto – da haben wohl alle alles richtig gemacht 🙂

Jetzt habe ich mal hin und her gegrübelt, wem ich denn meine Gutscheine zukommen lassen könnte. Es stehen nämlich schon ganz schön viele auf der Liste der bereits beschenkten Blogs gestöbert.

Deshalb hier jetzt kurz und ohne große Begründung vier, die ich gerne bedenken würde:

Frau Budenzauberin
Frau Freitag
Frau Herzbruch
Frau Shopping
Und hat eigentlich schon jemand an den Shopblogger gedacht?

Nach Adam Riese sind damit noch fünf Gutschein übrig. Falls jemand möchte: Einfach einen Kommentar hinterlassen. Es gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

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N wie Nuklear

  • 1o. Klasse, Ausflug ins Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich. Die Mitarbeiterin, die die Führung leitet, reagiert auf Nachfragen in Richtung Tschernobyl leicht unsouverän. Sie brüllt: „Es gibt keine unktonrollierten Kettenreaktionen!“ bis der Physiklehrer dezent einwirft, sie möge seine Schüler nicht anschreien.
  • 2006, ein Arbeitskollege erklärt mir tolle, neue innovative Atomkraftwerke, die so viel sicherer seien als bisherige Reaktoren. Ich werfe ein, dass ich nicht viel davon halte und verweise auf Tschernobyl. Er erklärt, dass das mit dieser zukünftigen Technik gar nicht passieren könnte: Alle Fehlerquellen wären ausgeschlossen. Ich entgegne: „Bei der Titanic hat auch keiner mit dem Eisberg gerechnet.“
  • Gestern auf dem Sofa, der Fernseher spult schon seit Tagen eine endlose Folge unfassbarer Schreckensbilder ab. Der Mann sagt, wenn hier auch nur annäherns soetwas passiere, würde er nicht hier bleiben. Und wenn er zu Fuß nackt die Straße entlang muss – hauptsache weg. Schön, dass wir uns da einig sind.

Splitter zur Lage des Tages

  • An die deutsche katholische Bischofskonferenz 1: Ich fordere dringend die Einführung einer Frauenquote im Top-Management der katholischen Kirche.
  • An die deutsche katholische Bischofskonferenz 2 – ein kleiner PR-Ratschlag: Beim nächsten Mal Büßen ruhig auf den Boden mit euch. Gibt ein besseres Bild.
  • An alle Kerntechniker und an die Entscheider in Atomkonzernen: Auf, auf nach Japan! Da könnt ihr mal live erleben, was eure Arbeit so bringt. Es wird euch ein strahlendes Lächeln ins Gesicht zaubern.
  • An die internationale Politik: Das passt euch gut, dass jetzt alle nach Japan gucken, gell? Diese lästigen Demokraten in Lybien – passé! Wartet ruhig noch ein bissel, dann hat Gaddafi alle niedergemetzelt und Ruhe ist. (Aus der Reihe „Hilfloser Sarkasmus“)