Heimchen am Herd: Alles-muss-raus-Pfanne

Ich gebe es zu: Obwohl ich es nie sein wollte, bin ich ganz wirklich und in echt ein Heimchen am Herd. Zum Leidwesen meines Mannes aber kein Heimchen an der Waschmaschine, am Putzeimer oder am Bügelbrett. Ich koche einfach gerne – der Rest des Haushalts ist meiner Meinung nach … vernachlässigbar.

Unsere kulinarische Woche startet oft mit guten, vitaminreichen Vorsätzen und vielen von mir liebevoll und bis ins Detail durchgeplanten Rezepten, wird dann von Terminen und/oder abendlicher Faulheit durcheinandergeworfen und endet mit einem Kühlschrank voller Zutaten, die als nächstes dringend in ein Essen wandern sollten, bevor es Zeit für den Mülleimer wird. Da wir gerne scharf angebratenes Gemüse mögen, gibt es in dem Fall regelmäßig die

Alles-muss-raus-Pfanne

Man braucht dazu eigentlich nur verschiedenes Gemüse, ein bisschen Joghurt und Gewürze. Bei uns landeten heute Zuchini, braune Champignons, rote Paprika, Gemüsezwiebel und Pellkartoffeln vom Vortag in der Pfanne. Zuerst alles in ungefähr gleich große Stücke schneiden und dann die einzelnen Zutaten nacheinander bei relativ hoher Hitze in der Pfanne anbrutzeln, so dass sie etwas Farbe bekommen. Rausnehmen und schwupps rein mit dem nächsten Gemüse. Zum Schluss die Hitze reduzieren (oder bei Resthitze schon mal ganz aus machen), alles in der Pfanne zusammenkippen und würzen: Pfeffer, Salz, scharfes Paprikapulver, etwas Chili und Rosmarin.

In der Zwischenzeit eine Knoblauchzehe fein hacken, in ein Schüsselchen geben, mit Naturjoghurt auffüllen und mit einem Spritzer Zitronensaft, Pfeffer, Salz, Zucker und den Kräutern, die einem gerade aus dem Küchenschrank entgegen fallen abschmecken.

Gemüse und Joghurtsauce auf Teller geben. Essen.

Und weil wir ein bisschen mehr als nur ein bisschen verfressen sind, gibts kein Bild dazu. Nächstes Mal vielleicht.

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4 Gedanken zu “Heimchen am Herd: Alles-muss-raus-Pfanne

  1. Ich fühle mich gnadenlos ertappt grad *kicher*
    Da habe ich den kompletten Nachmittag damit verbracht mir in der „Woch der Frau oder so“ himmlischste Rezepte rauszuschreiben, daneben den gut durchstrukturierten Einkaufszettel…ich stürme mit dBaE die Geschäfte, lade alles rein, bring es Heim, räume es weg….stürze in den Keller, hole nen Beutel Fritten, brate die Würste und kreiere eine fixe PommesCurryWurscht a la gestresste Mama. Und dann der Spruuuuuuuuuuch: Und wenn alles kurz vor’m Verfall ist, dann gibbet wieder bunter Pfanne voll, ja?
    Erwischt..obwohl ich feste geplant habe…
    Fröhliches kochen 🙂
    Steph

  2. Modernes Heimchen am Herd ist doch super. Muss ja nicht 50er-Jahre-mäßig sein, nach dem Motto : „Oh, ich muss schnell das Bier kalt stellen, mein hübsches Kleid anziehen und den Kinder die Gesichter waschen. Der Mann kommt gleich nach Hause.“…

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